Außerdem steht in Fort Sumner das Bosque Redondo Memorial, welches die traurige Geschichte von Navajo und Mescalero Apachen erzählt. Diese wurden 1863 gezwungen in das Bosque Redondo Reservat zu gehen. Dieser Marsch, der "The Long Walk" genannt wird, betrug für die 10.000 Navajos 450 Meilen und für die 400 Mescaleros ca. 150 Meilen. Während des Marschs starben 20% der Indianer. Viele erfroren, verhungerten oder starben an Schwäche. Diejenigen, die nicht mithalten konnten, wurden erschossen oder einfach zum Sterben liegen gelassen.
Fort Sumner wurde errichtet, um die Indianer in der Reservation festzuhalten. Der Vertrag von 1868 befreite die Indianer aus der Reservation und ermöglichte es ihnen in ihr Heimatland zurückzukehren. Das Fort ist nicht mehr erhalten, da es Anfang des 20sten Jahrhunderts bei Überschwemmung eines nahe liegenden Flusses weggespült wurde.
Unser Weg führte uns weiter nach Roswell, New Mexico - der legendäre Ort, an dem 1947 ein UFO abgestürzt sein soll. Der "Roswell-Zwischenfall" ereignete sich auf einer nahegelegenen Farm und wurde durch eine Lokalzeitung über Nacht verbreitet.
Die Stadt ist absolut auf dieses Alien-Thema abgestimmt - alle Straßenlaternen in der Innenstadt haben Alien-Augen. Die meisten Shops und Restaurants haben Alien-Figuren am Eingang stehen. Was vorher ein verschlafenes Nest war, ist jetzt eine Touristenattraktion.
Auf der Fahrt von Rosswell nach Albuquerque sind wir beim Sonnenuntergang durch die wunderschönen Smokey Bear Mountains gefahren. Man kann sich kaum vorstellen, dass nicht einmal 50 Meilen von dort am 16. Juli 1945 der erste Atomwaffentest durchgeführt wurde.
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